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Zu den wichtigsten Fehlsichtigkeiten gehören Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie), Alterssichtigkeit (Presbyopie) und Stabsichtigkeit (Astigmatismus / Hornhautverkrümmung). Sie lassen sich in der Regel gut korrigieren – je nach Situation mit Brille, Kontaktlinsen, Laser- oder Linsenverfahren.
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Notfälle behandeln wir während der Sprechzeiten auch ohne Termin, bitten aber um telefonische Voranmeldung.
Fehlsichtigkeit Zürich
Kurzsichtigkeit ist die häufigste Fehlsichtigkeit – in Europa und weltweit. Sie geht nicht nur mit der Notwendigkeit einer Korrektur einher, sondern erhöht auch das Risiko für bestimmte Netzhautveränderungen und Glaukom. Moderne Versorgung zielt daher auf zwei Ebenen: gute Sehschärfe und Kontrolle der Progression (Myopie-Management).
Bei Weitsichtigkeit ist das Auge im Verhältnis zu kurz oder die Brechkraft zu gering – der Brennpunkt der Lichtstrahlen liegt hinter der Netzhaut. Die Korrektur erfolgt je nach Ausmass und Alltagsanforderungen mit:
Ab etwa dem 40. Lebensjahr nimmt die Fähigkeit des Auges ab, von Ferne auf Nähe scharfzustellen. Ursache ist eine altersbedingte Verhärtung der Linse.
Zunächst lässt sich das Lesen durch „weiter weg halten“ überbrücken, später wird meist eine:
notwendig. Alternativ kommen – je nach Wunsch nach Brillenunabhängigkeit und Gesamtbefund – multifokale Kontaktlinsen oder ein refraktiver Linsentausch mit Premiumlinsen in Betracht.
Bei einem Astigmatismus wird das Bild eines Punktes nicht punktförmig, sondern strich- oder verzerrt auf der Netzhaut abgebildet. Ursache ist meist eine unregelmässige Krümmung der Hornhaut, seltener der Linse.
Korrekturmöglichkeiten sind:
Fehlsichtigkeit: Die häufigsten Fragen
Eine vollständige Heilung ist nicht möglich, aber das Fortschreiten kann deutlich verlangsamt werden. Die wirksamste Strategie ist eine Kombination aus Verhaltensänderungen und modernen Therapien. Ermutigen Sie Ihr Kind, täglich mindestens zwei Stunden im Freien zu verbringen und bei Naharbeit regelmässige Pausen einzulegen. Besprechen Sie mit Ihrem Augenarzt oder Orthoptisten die Möglichkeit von speziellen Myopie-kontrollierenden Brillengläsern oder Kontaktlinsen, die nachweislich das Augenwachstum hemmen.
Formstabile Kontaktlinsen werden nachts getragen und modellieren die Hornhaut so, dass tagsüber ohne Sehhilfe gesehen werden kann. Ausser dem Sehen ohne Brille ist ein Ziel die Verlangsamung der Myopieprogression über einen peripheren myopen Defokus.
Die Wahl hängt von Alter, Dioptrien, Hornhautdicke, Trockenheitsneigung und Lebensstil ab. SMILE/Femto-LASIK sind Optionen bei stabilem Sehfehler und geeigneter Hornhaut. ICL eignet sich u. a. bei hohen Dioptrien oder dünner Hornhaut (reversibel). Refraktiver Linsentausch (RLE) ist typischerweise >45 Jahre sinnvoll – besonders bei beginnender Linsentrübung/Presbyopie.
Die Zunahme der Myopie hängt vor allem mit veränderten Lebensgewohnheiten zusammen: viel Naharbeit, wenig Zeit im Freien und reduzierte Belichtung der Netzhaut. Genetik spielt eine Rolle, erklärt aber die rasche Entwicklung der letzten Jahre nicht allein. Entscheidend ist deshalb eine frühe Kombination aus Prävention (Tageslicht) und gezieltem Myopie-Management.
Meist ab Mitte 40, sobald die Nahfokussierung im Alltag nicht mehr ausreicht – etwa beim Lesen, Arbeiten am Bildschirm oder beim Erkennen kleiner Details. Entscheidend ist nicht das Alter selbst, sondern der funktionelle Bedarf. Ob Brille, Kontaktlinsen oder Linsenverfahren sinnvoll sind, hängt vom individuellen Anspruch an Sehkomfort und Brillenunabhängigkeit ab.
In der Regel ja. Eine Hornhautverkrümmung lässt sich mit zylindrischen Brillenwerten, torischen Kontaktlinsen oder torischen Intraokularlinsen sehr präzise ausgleichen. Auch bestimmte Hornhaut-Laserverfahren kommen infrage. Welche Methode geeignet ist, hängt von Stärke, Regelmässigkeit und der Gesamtsituation des Auges ab.